Standpunkte

Länderbericht Nordrhein-Westfalen

Den Länderberichten der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen der Jahre 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 können Sie kurze Information zu folgenden Rubriken entnehmen:

  • Änderungen des Landeshochschulrechts
  • andere hochschulrelevante Rechtsänderungen
  • Veränderungen der Studienangebote, Entwicklung der Studierendenschaft
  • Ressourcenentwicklung, Haushalt, Personal
  • Schwerpunktthema der Jahrestagung
  • Personalia
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Positionspapier Starke Hochschulen - Starkes NRW

Anlässlich der neuen Legislaturperiode haben die Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen im Juni 2010 ihre zentralen Erwartungen an die Landespolitik hinsichtlich einer aufgabengerechten Hochschulfinanzierung formuliert. Mehr...
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Stellungnahme Nationales Stipendienprogramm

Die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen sieht eine zielkonforme Umsetzung des geplanten Nationalen Stipendienprogramms ohne vollständige Kompensation aller für die Hochschulen daraus entstehenden, zusätzlichen Verwaltungskosten, und insbesondere ohne hinreichende Berücksichtigung des hohen Akquiseaufwands, als nicht praktikabel an. Daher wurde die vorliegende Stellungnahme am 10. Juni 2010 einstimmig beschlossen. Mehr...
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Stellungnahme zum Studiengebührenabschaffungsgesetz
Gesetzentwurf der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ungeachtet der nach wie vor sehr unterschiedlichen Positionen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft zum Thema Studienbeiträge besteht Einvernehmen darüber, dass angesichts der unzureichenden Finanzzuweisungen des Landes an die Fachhochschulen die Erhebung von Studienbeiträgen ein Weg ist, um die Lehr- und Studienbedingungen in ihrer erreichten Qualität zu erhalten und zu optimieren. Mehr...
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IT-Services an den Hochschulen

Prüfung der IT-Services an den Hochschulen Mehr...
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Bewerbungsfristen

Vorverlegung von Bewerbungsfristen für ausländische Studienbewerberinnen/Studienbewerber Mehr...
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Fachhochschulen sehen sich benachteiligt

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen in NRW zur leistungsorientierten Mittelverteilung:

Über leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM) ist schon viel geschrieben und noch mehr geredet worden. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Idee, die Finanzierung der Hochschulen nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip vorzunehmen, sondern einen Wettbewerb in der Hochschullandschaft anzustoßen, bei dem die Hochschulen belohnt werden, deren Absolventen in der Regelstudienzeit ihr Studium beendet haben und die viele Drittmittel unter anderem aus der Industrie einwerben.

Die 26 betroffenen Hochschulen des Landes (14 Universitäten, 12 Fachhochschulen) waren sich im Prinzip mit dem Land einig. Doch jetzt gibt es eine gute und leider auch eine schlechte Nachricht dazu.

Die gute zuerst: Das Land und die Hochschulen haben sich Anfang Dezember auf die Leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM) bis 2010 geeinigt.

Jetzt die schlechte: Universitäten und Fachhochschulen werden - entgegen der bisherigen Praxis - getrennt betrachtet. Es sollen getrennte Verteilungskreise - einer für die Universitäten und einer für die Fachhochschulen - eingeführt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen des Landes NRW sieht darin einen deutlichen Widerspruch zu den Zielsetzungen der Koalitionsvereinbarung und des Hochschulfreiheitsgesetzes und nimmt dazu Stellung:

"Eine getrennte Verteilung steht den Intentionen des Hochschulfreiheitsgesetzes - Förderung des Wettbewerbs zwischen den Hochschulen bzw. Verbesserung ihrer Rahmenbedingungen - diametral entgegen", sagt dazu Hans Stender, Sprecher der Kanzler-AG. Das zentrale Anliegen der Landesregierung fr die Novellierung des Hochschulrechts seien eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen fr die Hochschulen gewesen. Stender: "Und das meinte einen Wettbewerb der Hochschulen untereinander, insbesondere hochschulartenübergreifend, und nicht nur zwischen den Hochschulen gleichen Typs. Doch jetzt rudert der Minister zurück."

Die FH-Kanzler sehen in dem Vorstoß eine Festschreibung zum Vorteil der Universitäten: Durch die getrennte Mittelzuweisung sei es unmöglich, selbst bei entsprechenden Leistungen in die Phalanx der Universitäten einzudringen. "Auch die beste Fachhochschule könnte nicht auf Platz 8 aller NRW-Hochschulen gelangen und somit vielleicht mehr Landesmittel erhalten als die Universitäten, gegen die sie im direkten Vergleich besser abgeschnitten hat", erklärt Stender. Sie bleibe "nur" die Nummer 1 der Fachhochschulen.

Die AG der Kanzlerinnen und Kanzler weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Feststellung des Wissenschaftsrats hin, dass die bisherige Typendifferenzierung im Hochschulsystem der Vergangenheit angehört. Sie hat das Land - leider erfolglos - im Vorfeld eindringlich gebeten, von den zwei getrennten Verteilungskreisen für Universitäten und Fachhochschulen abzusehen.

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gedruckt am: 05.09.2010  01:03